3.Sassenpfuhl bei Althüttendorf hat ernstes Problem
Geschrieben von admin in Angelgewässer, Vermischtes
Als ich folgende Meldung las, staunte ich nicht schlecht. Am letzen Wochenende führte der KAV ein alljährliches Abfischen, auf dem 3. Sassenpfuhl bei Althüttendorf, durch. Schon zu Beginn bemerkte Lothar Settekorn, Vorsitzender des Barnimer Kreisanglerverbandes im Bereich Eberswalde (KAV), dass das Wasser irgendwie nicht gesund aussieht.
Bereits im vergangenen Dezember 08, fand ein grosses Fischsterben im Sassenpfuhl statt. Rund 300 Kilo Fisch wurde damals eingesammelt und dabei fiehl auf, dass der Fischbestand gut abgewachsen seih. Vorallem grosse Hechte und Zander bis 98 cm wurden dabei gesichtet. Desweiteren stellte man fest, dass die Aale bereits in den Wald abgewandert wandert und versuchten, an feuchten stellen zu überleben was ihnen jedoch nicht galang. Zu diesem Fischsterben soll es durch einen stark erhöten Ammoniumgehalt, den Tierarzt Frank Ehlert bestätigte, gekommen sein. Der See war augestickt.
Als im Dezember nun die erste Eisschicht den See bedeckte, war das Schicksahl der Fische besiegelt und gab ihnen den Todesstoß.
Bewaffnet mit einem Kahm und einem Elektrofischgerät, suchten die Männer die Uferzonen des Sees nach Fisch ab und mussten nach einstündiger Suche feststellen, dass der See leer war. Nicht einmal mehr Wasserflöhe finden den Weg in diesen See. Auch in den am Tag zuvor aufgestellten Stellnetzen, fand sich nicht ein einziger Fisch. Nicht einmal eine kleine Plötze konnte gefangen werden.
Nun wird über die Ursache spekuliert und ein erneutes Besetzen erstmal nicht in Erwähgung gezogen. Es sollen laut Angler Gülletransporte stattgefunden haben.
Die Kreisverwaltung und der KAV sind über jeden noch zu kleinen Hinweis dankbar. Hinweise sind zu entrichten an Amtstierarzt Dr. Volker Mielke (03334 2141598) oder an Lothar Settekorn 0151 15118642.
Uns als Angler, fällt hier ein wirklich schönes DAV Gewässer weg. Wirklich schade drum

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